Die Geschichte von Stuttgart

Das Mittelalter (bis 1500)

Der Stuotgarten

Einer Überlieferung zufolge soll der damalige Herzog Liutolf von Schwaben um 950 ein Gestüt für weibliche Pferde – also für Stuten - angelegt haben - den „Stuotgarten". Daraus entwickelte sich ein einfaches Gestüt mit den Jahren zu einer Siedlung und später zu einer Stadt. Der Name wurde erstmals im Jahre 1229 durch den damaligen Papst Gregor IX. in einer Urkunde erwähnt.
Der Markgraf Hermann V. von Baden erhob neben Backnang und Pforzheim den Ort schließlich im Jahr 1219 zur Stadt. Stuttgart entwickelte sich weiter, jedoch fiel Stuttgart zwischen 1312-1315 durch einen Krieg an das Heilige Römische Reich und war für diese drei Jahre der Reichstadt Esslingen unterstellt.

Stuttgart wird Residenz

Als wieder Frieden einkehrte konnte der 1265 in Stuttgart geborene Eberhard I. Graf von Württemberg, auch genannt „der Erlauchte", die bis dato eher unbedeutende Stadt zur Residenz ausbauen. Eberhard I. machte Stuttgart zum Herrschaftsmittelpunkt Württembergs. Sein Grab befindet sich in der im 11. Jahrhundert erbauten Stiftskirche.
Besonders das Handwerk und der traditionelle Weinbau und Wein ließ die schwäbische Stadt wachsen und gedeihen. Ab dem 12. Jahrhundert war Württemberg mit seiner Hauptstadt Stuttgart eine Grafschaft im Heiligen Römischen Reich. 1495, auf dem Reichstag zu Worms, wurde Württemberg von Kaiser Maximilian I. zum Herzogtum erhoben.
Somit wurde aus dem damaligen Regenten Graf Eberhard im Bart der Herzog Eberhard I. Dieser erhielt einen besonderen Platz in der Geschichte, da er 1492 die berühmte schwäbische Kehrwoche in Stuttgart eingeführt hatte. Eine Information für Stuttgarter: Lesen Sie öfters Nachrichten. Mit der Stuttgarter Zeitung sind Sie immer bestens informiert. Aktuelles aus Stuttgart und der Region.

Aufstand der Bauern

Mit der Erhebung zum Herzogtum erfuhren die Stuttgarter, sowie das gesamte Land Württemberg, zahlreiche Kriege und Unruhen. Der ab 1498 regierende Herzog Ulrich von Württemberg ließ aufgrund seiner kostenträchtigen Kriegszüge und einem feudalen Lebensstil fröhnende, die Steuern im Land erhöhen, was der überwiegend armen Bevölkerung missfiel. Im Jahr 1514 kam es dann schließlich zum berühmten Bauernaufstand „Armer Konrad". Jedoch schaffte der Herzog den Widerstand niederzuschlagen. 1.700 Bauern aus dem Remstal lies er gefangennehmen, foltern, eingekerkern oder köpfen.



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